Bäuerlich im Herzen

Unternehmerisch im Denken, bäuerlich im Herzen. So steht es im Leitbild des Deutschen Bauernverbandes. Seine Mitglieder haben es in der vergangene Woche auf dem Bauerntag 2011 in Koblenz verabschiedet. Ein Aufbruch in die Zukunft auf der einen Seite, ein Verharren in der Tradition auf der anderen. Ein Widerspruch?

Nur ein kleiner: Ein Verband, der eine ganze Branche vertritt, dessen Mitglieder aber nicht unterschiedlicher sein können, kommt wohl ohne Widersprüche nicht aus. Denn eins ist klar: die Interessen von Viehhaltern, Ackerbauern oder Energiewirten sind vielleicht ähnlich, aber nicht gleich. Das weiß auch der Bauernverband und spricht deshalb von einer „Einheit der Vielfalt“ und erzielt damit wahrscheinlich den Minimalkonsens, der notwendig ist, um alle am besten zu berücksichtigen. Die vielen Facetten der Landwirtschaft haben im Leitbild zunächst nur wenig Raum. Sie müssen woanders Berücksichtigung finden.

In anderen Punkten ist das Leitbild handfester: “Unsere Landwirtschaft in Deutschland ist die Zukunftsbranche…”, heißt es dort. Die Zukunft hängt aber im Wesentlichen auch davon ab, wie gut jeder einzelne Bauer bzw. Landwirt die Herausforderungen für sich und seinen Betrieb meistert. Ob das unternehmerische Denken dafür ausreichend ist, wenn man im Herzen bäuerlich ist?

Dennoch, große Herausforderungen warten auf den Bauernverband. Ich bin gespannt, wie seine Mitglieder dieses Leitbild mit Leben füllen werden. Ich wünsche ihnen dafür viel Erfolg!

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Wordless Wednesday #2

Fleißige Helferin in der Kornblume

Fleißige Helferin in der Kornblume

Heute ist Wordless Wednesday!

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Agroblogger – Der Blick über den Tellerrand #1

Twitter ist nicht nur ein Kommunikationskanal, sondern auch eine ganz vortreffliche Suchmaschine. Nicht ganz so komfortabel, aber immerhin kommt manchmal Überraschendes zu Tage.

Auf der Suche nach Landwirten, die Twitter nutzen, bin ich kürzlich auf den amerikanischen Blog „From the Tractor Seat“ von Jared und Jillian gestoßen. Dort schreiben beide über ihren Alltag auf einer Farm in Alabama, im Süden der USA. Das Besondere am Blog: Landwirtschaftliches und Privates sind dort eng miteinander verwoben. Ganz so, wie es auf einem Familienbetrieb üblich ist. So erfahren wir beispielsweise von Jillian viel über die Hochzeit am 04. Juni 2011, aber auch etwas über die Trockenheit, die im April und Mai 2011 dort herrschte.

Bei einem Besuch des Blogs kann man sich selber eine Vorstellung davon machen, wie Jared und Jillian dort leben und arbeiten. Sie haben viele Bilder hochgeladen.  Ich finde “From the Tractor Seat” ist ein schönes Beispiel, wie ein Landwirtschaftsblog gestaltet sein kann. Ansehen lohnt sich bestimmt. (Etwas Englisch sollte man jedoch können.)

An dieser Stelle möchte ich auch nochmal auf Agrarblogs.net  hinweisen, auf das deutschsprachige Verzeichnis für Landwirtschaftsblogs. Mittlerweile haben wieder einige Blogger ihr Web-Tagebuch eingetragen. Aber auf der Liste gibt es bestimmt noch viel Platz.

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Wordless Wednesday #1

Spargel-Asparagus

Die Spargelsaison 2011 endet bald.

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